Wichtiges zum Wasserstoff
Studie: Ammoniak als Schiffstreibstoff
Einführung
Eine Elektrolyseanlage für grünen Wasserstoff soll auf dem Gelände des stillgelegten Kohlekraftwerks Hamburg-Moorburg errichtet werden. Die Anlage soll bis 2027 in Betrieb gehen und dann etwa 10.000 Tonnen grünen Wasserstoff pro Jahr produzieren.20.02.2025

1997 als H-TEC gegründet in und 2024 in Quest One geändert
1997 unter dem Namen H-TEC Wasserstoff-Energie-Systeme als Wissenschaftsprojekt gegründet, ist Quest One seit 2021 ein Tochterunternehmen der MAN Energy Solutions,der Name wurde 2024 in Quest One geändert.
Quest One beschäftigt circa 550 Mitarbeitende an drei Standorten: Die Produktion und Entwicklung der Elektrolyse-Stacks sind in Hamburg angesiedelt, die Produktion der Elektrolyseure erfolgt am Standort in Augsburg. Einen weiteren Standort unterhält das Unternehmen im US-amerikanischen Houston.
21. Aug. 2024 von Nora Menzel
Das Unternehmen H-Tec Systems will sich zum Start seiner automatisierten Serienproduktion von Elektrolyse-Stacks am 30. September 2024 umfirmieren. An diesem Tag eröffnet der Hersteller seinen Produktions- und Entwicklungsstandort in Hamburg. Ende September beginnt in Hamburg die industrielle Elektrolyseurproduktion.
Quest One (ehemals H-TEC SYSTEMS) ist ein Unternehmen im Bereich der PEM-Elektrolyse. Wir entwickeln hochmoderne Elektrolyseure und Stacks für die effiziente, zuverlässige und kostengünstige Produktion von grünem Wasserstoff.
Im Gigahub in Hamburg plant H-Tec Systems, eine automatisierte Serienproduktion von Stacks der PEM-Elektrolyse mit einer potenziellen Gesamtelektrolysekapazität von über 5 GW/a bei voller Ausbaustufe zu schaffen. Diese Stacks werden am neuen Standort in der Hansestadt entwickelt und produziert. Bisher erfolgen viele Arbeitsschritte noch in Handarbeit. Mit der automatisierten Fertigung soll bis zu 75 % der derzeitigen Herstellungszeit eingespart werden. Rund 200 Mitarbeitende werden in den Bereichen der Fertigung, Entwicklung, dem Testing sowie im Service arbeiten.
Am Standort in Augsburg mit etwa 350 Mitarbeitenden werden die fertigen Stacks und die Elektrolyseure nach Automobil-Montageprinzip zusammengebaut. Seit Jahresbeginn ist das Unternehmen auf dem US-amerikanischen Markt aktiv und baut dort lokale Lieferketten auf.
Ende September wurde in Hamburg gemeinsam mit Bundeskanzler Olaf Scholz und Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher das sogenannte Gigahub eröffnet, wo zukünftig Elektrolyseure zur Produktion von grünem Wasserstoff hergestellt werden. Der Schwäbisch Haller Maschinenbauer Optima hat für das Leuchtturmprojekt der VW-Tochter Quest One eine automatisierte Anlage zur seriellen Produktion von Elektrolyse-Stacks entwickelt und erfolgreich installiert (siehe folgendes Bild). Die Stacks gelten bei der Erzeugung von grünem Wasserstoff als zentrales Element.

