Copenhagen Infrastructure Partners

Einführung

Copenhagen Infrastructure Partners (CIP) bezeichnet sich selbst als weltgrößter Fondsmanager im Bereich der Erneuerbaren Energien. Nach eigenen Angaben hat das Unternehmen in den elf Jahren seit seiner Gründung rund 19 Milliarden Euro in Energie- und Infrastrukturprojekte gesteckt, zusammen mit mehr als 140 Investoren

Unternehmensart: Dänische Investment Firma

Branche: Finanzdienstleistungen

Gegründet: 2012;

Hauptsitz: Kopenhagen, Dänemark

Versorgungsgebiet: Weltweit

Schlüsselpersonen: Jakob Baruël Poulsen, Christian T. Skakkebæk, Torsten Lodberg Smed und Christina Grumstrup Sørensen

Produkte: Investmentfonds

Mitarbeiterzahl: Über 500

Website:www.cip.com

Kurzfilm  bitte 2 Seiten runterscrollen

.

 Kopenhagen Infrastructure Partners (CIP) investiert in die erste Phase des grünen Wasserstoffproduktions-projekts H2Apex in Lubmin, Deutschland  und beteiligt sich mit 70 % an der ersten Ausbaustufe des Wasserstoffprojekts. In dieser Ausbaustufe sollen bis zu 10.000 t/a Wasserstoff produziert werden.

Copenhagen Infrastructure Partners

„CIP“ ist eine dänische Investmentgesellschaft, die sich auf grüne Infrastrukturinvestitionen, insbesondere Windkraft, spezialisiert hat.
Copenhagen Infrastructure Partners (CIP) wurde 2012 gegründet und ist heute der weltweit größte spezialisierte Fondsmanager für Investitionen in erneuerbare Energien und ein weltweit führender Anbieter von Offshore-Windenergie. Die von CIP verwalteten Fonds konzentrieren sich auf Investitionen in Offshore- und Onshore-Windkraft, Photovoltaik, Biomasse und Energie aus Abfall, Übertragung und Verteilung, Reservekapazität, Speicherung, fortschrittliche Bioenergie und Power-to-X.

CIP verwaltet 13 Fonds und hat bis heute rund 32 Mrd. EUR für Investitionen in Energie und damit verbundene Infrastrukturen von rund 180 internationalen institutionellen Anlegern aufgebracht. CIP hat Projekte in mehr als 30 Ländern, beschäftigt mehr als 2500 Mitarbeiter auf verschiedenen Plattformen und Projekten weltweit und verfügt über 14 CIP-Büros auf der ganzen Welt.

CIP verfügt über ein marktführendes Portfolio an Ökoenergieprojekten mit einer Gesamtleistung von rund 120 GW. Ziel von CIP ist es, bis 2030 100 Milliarden Euro für Investitionen in Ökoenergie aufzubringen. Alle CIP-Fonds investieren in Infrastrukturprojekte für erneuerbare Energien, die den Übergang der Weltwirtschaft zu einem Netto-Null-Emissionsszenario bis 2050 unterstützen können.

Kürzlich kündigte CIP seinen Fonds V (den CI V) an. CI V wird der elfte Fonds von CIP sein und soll der weltweit größte dedizierte Greenfield-Fonds für erneuerbare Energien werden. Im September/November 2022 veröffentlichte die dänische Wirtschaftszeitung „Berlingske Business“ eine Artikelserie über die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft von CIP.

Im Jahr 2023 gewannen Ignitis und CIP die Ausschreibung zur Entwicklung von Offshore-Windparks in den Gebieten Liivi 1 und Liivi 2 für Estland in der Ostsee.

Quellen: Wikipedia und andere

Die dänischen Copenhagen Infrastructure Partners (CIP) und die Vietnam National Industry – Energy Group (Petrovietnam) haben eine gemeinsame Entwicklungsvereinbarung (JDA) für eines der ersten Offshore-Windenergieprojekte Vietnams unterzeichnet.

Investmentfonds

Copenhagen Infrastructure I K/S – gegründet 2012 mit einer Gesamtzusage von ca. 1 Mrd. EUR durch PensionDanmark Copenhagen

Infrastructure II K/S – gegründet 2014 mit einer Gesamtzusage von 2 Mrd. EUR durch 19 dänische und internationale institutionelle Investoren

Copenhagen Infrastructure III K/S – gegründet 2018 mit einer Gesamtzusage von 3,5 Mrd. EUR (Hard Cap) und damit über dem Zielfondsvolumen von 3 Mrd. EUR

Copenhagen Infrastructure IV K/S – gegründet 2020 mit einer Gesamtzusage von 7 Mrd. EUR (Hard Cap) und damit über dem Zielfondsvolumen von 5,5 Mrd. EUR

Copenhagen Infrastructure V K/S – Der Fonds wurde 2023 aufgelegt und erreichte ein erstes Closing mit erhaltenen Kapitalzusagen in Höhe von 5,6 Mrd. EUR. Damit ist er auf Kurs, sein Zielfondsvolumen von 12 Mrd. EUR zu erreichen und der weltweit größte Fonds für erneuerbare Energien (Greenfield) zu werden – CIP – Flaggschiff-Fonds

Copenhagen Infrastructure New Markets Fund I K/S – gegründet im November 2019 mit einem Gesamtzusage von 1,0 Mrd. USD, die das Zielfondsvolumen übersteigt.

Copenhagen Infrastructure Energy Transition Fund I K/S – gegründet 2022 mit einer Gesamtzusage von 3 Mrd. EUR (Hard Cap).

Copenhagen Infrastructure Advanced Bioenergy Fund I K/S – gegründet 2023 mit einer Gesamtzusage von 750 Mio. EUR.

Copenhagen Infrastructure Green Credit Fund I K/S – CIPs erster Kreditfonds. Gegründet 2023 mit einer Gesamtzusage von 1 Mrd. EUR, die das Zielfondsvolumen erreicht.

CI Artemis K/S – gegründet 2014 mit einer Gesamtzusage von 392 Mio. EUR.

CI Artemis II K/S – gegründet 2020 mit einer Gesamtzusage von ca. 300 Mio. EUR.

CIP strebt bis 2030 Investitionen in erneuerbare Energien in Höhe von 100 Mrd. EUR an.[6]

Interessante Projekte von CIP

HØST PtX Esbjerg

 HØST PtX Esbjerg ist ein führendes dänisches Power-to-X (PtX)-Projekt , das Elektrolysetechnologie im industriellen Maßstab im Gigawatt-Bereich zur Produktion von grünem Wasserstoff und möglicherweise Ammoniak einsetzt. Die kombinierte Wasserstoff- und Ammoniakanlage wird mit Ökostrom aus erneuerbaren Energien betrieben und nutzt kinetische Energie aus Wind und Sonne. Dank dieses CO2-freien Produktionsprozesses kann HØST PtX Esbjerg ab 2028 dem Markt grüne Moleküle für den Einsatz in der Industrie, in Düngemitteln und in grünen Kraftstoffen anbieten.

HØST PtX Esbjerg soll jährlich bis zu 140.000 Tonnen grünen Wasserstoff produzieren. Die Anlage wird eine 1-GW-Elektrolyse-Technologie einsetzen, um Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff aufzuspalten und bis zu 600.000 Tonnen grünem Ammoniak umgewandelt werden.

Die erste Anlage European Energy wurde bereits in der ersten Hälfte des Jahres 2023 fertig gestellt und liefert grüne Wärme für die Fernwärmeleitungen in Esberg.

Die geplante Wasserstoffpipeline zwischen Dänemark und Deutschland soll im Jahr 2030 fertig sein.

 Projekt Anker 400-MW-Elektrolyseur in Friesland geplant 

Copenhagen Infrastructure Partners (CIP) und die Friesen Elektra Green Energy AG planen eine Produktionsanlage für grünen Wasserstoff in Friesland und haben dafür das Projekt Anker gestartet. Die Wasserstoff-Produktionsanlage in Niedersachsen soll zunächst über eine Elektrolysekapazität von 400 Megawatt verfügen. Ein späterer Ausbau auf 800 Megawatt ist geplant.

Wasserstoffproduktions-projekts H2Apex in Lubmin,

Kopenhagen Infrastructure Partners (CIP) investiert in die erste Phase des grünen Wasserstoffproduktions-projekts H2Apex in Lubmin, Deutschland  und beteiligt sich mit 70 % an der ersten Ausbaustufe des Wasserstoffprojekts. In dieser Ausbaustufe sollen bis zu 10.000 t/a Wasserstoff produziert werden.

Die vertragliche Vereinbarung sehe vor, dass CIP zunächst 15 Millionen Euro in die Projektphase bis zur finalen Investitionsentscheidung investiert. 

Die Deutsche Regas GmbH & Co. KGaA bekommt von der EU 112 Millionen Euro Fördermittel zur Produktion von grünem Wasserstoff für die geplante Großelektrolyseanlage im Industriehafen von Lubmin (Mecklenburg-Vorpommern). Die erste Ausbaustufe des „H2 Hub Lubmin“ soll ab dem zweiten Halbjahr 2026 mit 200 Megawatt (MW) in Betrieb gehen. Weitere 300 MW sollen in der zweiten Ausbaustufe ab 2028 folgen. In der ersten Phase können ungefähr 30.000 Tonnen grüner Wasserstoff pro Jahr produziert werden, in der zweiten Ausbaustufe sind es insgesamt ungefähr 80.000 Tonnen pro Jahr. © Deutsche Regas GmbH & Co. KGaA

Offshore windpark Zeevonk II (Projekt)

Das Projekt Zeevonk II umfasst die Realisierung eines 2-GW-Offshore-Windparks, eines schwimmenden Offshore-Solarparks mit einer Leistung von 50 MWp und eines Elektrolyseurs mit einer Leistung von bis zu 1 GW im zweiten Konversionspark auf der Maasvlakte. Dieser Elektrolyseur kann die im Windpark erzeugte Windenergie in grünen Wasserstoff umwandeln. Zeevonk II ist ein Gemeinschaftsunternehmen von Vattenfall und Copenhagen Infrastructure Partners (CIP), das die Ausschreibung der Regierung für einen Offshore-Windpark mit Systemintegration gewonnen hat. Der Windpark wird voraussichtlich im Jahr 2029 in Betrieb genommen werden.

Entwicklung von Energieinseln

Bei der Auftaktkonferenz „Die Maritime Energiewende“ vom Nationalen Masterplan Maritime Technologie (NMMT) Ende Oktober 2018 in Berlin wurde auch die Offshore Windindustrie und Gewinnung von Wasserstoff thematisiert.

Der Bölkow-Schüler Joergen Thiele von der Stiftung Offshore Windenergie erläuterte ein geplantes Offshore Testfeld für die Windenergie vor Warnemünde. In diesem Testfeld mit einer Fläche von rund 13 qkm soll die Umwandlung von Windstrom in Wasserstoff (Power-to-Gas) in einem oder mehreren Elektrolyseuren sowie die Speicherung direkt vor Ort erprobt werden.

Thiele vertiefte seine Ausführungen und thematisierte eine zukünftige Wasserstoffwirtschaft, die notwendig wird, um bis 2050 die Gewinnung der E-Kraftstoffe für den deutschen Schiffs- und Flugzeug-Verkehr aus nationalen regenerativen Stromquellen zu ermöglichen. Im Offshorebereich der Nord- und Ostsee sind installierte Leistungen bis rund 60 GW möglich, die bei Zugrundelegung der Anlagencharakteristiken jährlich eine Strommenge von etwa 240 TWh erbringen.

Tim Meyerjürgens (Tennet) stellte einen grundlegend neuen Ansatz für eine langfristige Offshore-Energiegewinnung und Speicherung vor. Diese neu zu errichtende „Energie-Insel“ (siehe Bild oben, Quelle Tennet) auf der Doggerbank dient vornehmlich zur Wasserstofferzeugung- und speicherung.

Tennet stellt mit dem Projekt „North Sea Wind Power Hub“ einen grundlegend neuen Ansatz für eine langfristige Offshore-Energiegewinnung und Speicherung. Diese neu zu errichtende „Energie-Insel“ auf der Doggerbank dient vornehmlich zur Wasserstofferzeugung- und speicherung.

 Copenhagen Energy Islands (CEI)  

Der dänische Fondsmanager Copenhagen Infrastructure Partners (CIP) gründet ein neues Unternehmen, das sich auf die Entwicklung von Energieinseln konzentriert und von nordischen, europäischen und nordamerikanischen Investoren unterstützt wird. Das neue Unternehmen mit dem Namen Copenhagen Energy Islands (CEI) nutzt die Offshore-Winderfahrung von CIP und entwickelt derzeit ein Portfolio von rund zehn Energieinselprojekten in Nord- und Ostsee (Bornholm Energy in der Island, Ostsee, North Sea Energy Island in der Nordsee) sowie Südostasien.

„Energieinseln sind großflächige Offshore-Energiezentren, die die für die nächste Generation der Offshore-Windenergienutzung weltweit erforderliche massive Skalierung ermöglichen“, erklärte CIP. Zu den Vorteilen von Energieinseln zählen eine deutliche Senkung der Stromübertragungskosten, die großflächige Produktion von grünem Wasserstoff im Offshore-Bereich sowie Synergien zwischen Strom- und Wasserstoffproduktion.

 „Die Herausforderung für Offshore-Windenergie besteht weniger im Bau zusätzlicher Offshore-Windparks, sondern vielmehr darin, wie sich Offshore-Windenergie im großen Maßstab in die globalen Energiesysteme integrieren lässt. Wir sehen Energieinseln als Schlüsselinstrument zur Lösung dieser Herausforderung und zur Verwirklichung der ehrgeizigen Offshore-Windenergieziele weltweit“, sagte Jakob Baruël Poulsen, geschäftsführender Gesellschafter und Gründer von CIP.

Updated on 11. November 2025